Krankheit, Haare färben & Blondieren

A: Krank zu sein allein – wie etwa bei einer einfachen Erkältung oder einer Grippe – hat keinen direkten Einfluss darauf, wie eine Haarfarbe oder Blondierung wirkt. Der chemische Prozess hängt einzig und allein von der Produktformel ab. Und diese verändert sich nicht, nur weil du dich gerade unwohl fühlst.
Kurzfristige vs. langfristige Haarveränderungen
Einige dieser Veränderungen machen sich sehr schnell bemerkbar: Plötzliches Fieber, eine neue Medikamentendosierung oder hormonelle Schwankungen können zum Beispiel dafür sorgen, dass deine Kopfhaut und dein Ansatz innerhalb kürzester Zeit spürbar schneller nachfetten.Andere Veränderungen entwickeln sich eher schleichend. Wenn du über einen längeren Zeitraum krank warst, unter einem Nährstoffmangel gelitten hast oder dich längeren medizinischen Behandlungen unterziehen musstest, kann das nachwachsende Haar am Ansatz eine ganz andere Textur oder Dicke aufweisen als in den restlichen Längen.
Da Haare etwa 1,25 cm pro Monat wachsen, zeigen sich die Folgen einer längeren Krankheit typischerweise nur am nachwachsenden Ansatz direkt an der Kopfhaut – und nicht in den gesamten Haarlängen.
Eine erhöhte Porosität oder Trockenheit kann außerdem dazu führen, dass das Haar die Farbe viel schneller aufnimmt als gewohnt. Auch wenn das im ersten Moment praktisch klingt: Sehr poröses Haar saugt oft zu viel Pigment auf. Das führt häufig zu Farbergebnissen, die deutlich dunkler werden als geplant, fleckig wirken oder nach wenigen Wäschen schnell wieder verblassen.
Warum eine Strähnenprobe so wichtig ist
Wenn du schwer krank warst, deutliche Veränderungen an deiner Haarstruktur bemerkst oder deine Haare seit deiner Krankheit nicht mehr gefärbt hast, ist eine Strähnenprobe der absolut sicherste Weg.Indem du eine kleine Teststrähne färbst, siehst du (oder dein Stylist) schon vorab ganz genau, wie dein Haar die Formel annimmt, bevor du die Farbe auf dem gesamten Kopf aufträgst. Das bewahrt dich vor unerwarteten Farbergebnissen und schützt dein Haar vor unnötigen Schäden.
©Hairfinder.com
Siehe auch: Noch mehr Fragen zu Haar Färben